Was 99 % der Menschen nie tun werden, habe ich bereits hinter mir.

Ein Buch schreiben. In diesem Beitrag geht es allerdings nicht um mein Buch, sondern um die Tatsache, dass im Jahr 2026 allen die Möglichkeit offen steht, dies zu tun.

Genau das war der Aufhänger der 5-Tage-Challenge des Koerting Institute. Torsten Koerting startete mit einem Buchgenerator. Für die meisten Teilnehmer vermutlich zu Beginn das Ziel.

Für mich nicht.

Denn während der Challenge steht etwas anderes im Vordergrund:
SOPs, Anleitungen, Workbook-Kapitel.
Strukturierte Texte, die in einem Arbeitsprozess entstehen und dort auch wieder verwendet werden.

Ein Buchgenerator löst diese Aufgabe nicht. Also baue ich etwas Eigenes.

Die Textschmiede.

Der Name ist Programm. Kein Buchgenerator. Ein Schreibwerkzeug. Eines, das verschiedene Textarten beherrscht und sich an den jeweiligen Bedarf anpasst.

Was mich dabei besonders beschäftigt: Wer KI-Werkzeuge nutzt, ist an einen Anbieter gebunden – an dessen Modelle, an dessen Preise, an dessen Grenzen.

Die Textschmiede geht einen anderen Weg. Bring Your Own API Key. Der Benutzer wählt sein Modell selbst. Claude, Gemini, Grok – je nach Aufgabe und Präferenz. Wer testen möchte, ohne eigenen Key, kann ein kostenfreies Gemini-Modell verwenden. Mit kleinem Kontextfenster, dafür ohne Einstiegshürde.

Und es gibt die Notion-Integration. Texte entstehen nicht im luftleeren Raum. Sie gehören in eine Struktur, in eine Datenbank. Die Textschmiede überträgt Inhalte direkt nach Notion. Die Datenbankstruktur ist in einer Datei hinterlegt. Modular. Soll morgen eine andere Datenbank befüllt werden, wird lediglich diese Struktur hinzugefügt. Die Übertragung funktioniert sofort.

Die Textschmiede befindet sich im Beta-Stadium. Wer sie ausprobieren möchte, findet den Zugang auf meiner Webseite unter Anwendungen.

Morgen schließe ich diese Serie ab. Nicht mit einem weiteren Werkzeug für andere, sondern mit einem Blick auf das, was bei mir selbst gerade entsteht.

Das beste Werkzeug entsteht nicht aus dem Auftrag. Es entsteht in dem Moment, in dem man merkt, dass der Auftrag nicht reicht.