„Möglicherweise werde ich den einen oder anderen auf die Bühne zerren.“
Das schrieb Torsten Koerting am Freitagabend. Gemeint war der KI Mastery Workshop am nächsten Morgen. Thema: KI im Marketing. Er wollte mich zum Thema Landingpages einbeziehen.
Freitag, 21. März. Letzter Tag der 5-Tage-App-Challenge des Koerting Institute. In der Gruppe kommt zeitgleich die Ankündigung: Am Montag heißt es „Show us your best results“. Unter anderen steht mein Name darunter.
Die bestehenden Landingpages kann ich zeigen. Allerdings reicht mir das nicht.
Wer KI im Marketing einsetzt, benötigt früher oder später Landingpages. Für Produkte. Für Freebies. Für Angebote. Jedes Mal derselbe Ablauf. Jedes Mal wieder überlegen, wie das Verfahren funktioniert.
Genau das stört mich seit Wochen. Nicht die Technik. Sondern der Schmerz, sich jedes Mal aufs Neue durch denselben Prozess zu denken.
Also setze ich mich nach dem letzten Challenge-Call an den Rechner. Das Ziel: Ein Lotse. Eine ausführliche Anleitung, die erklärt, was genau die „Startrampe“ ist, welchen Tech-Stack sie nutzt und wie man in sechs Schritten vom leeren Ordner zur fertigen Webseiten-Subdomain kommt.
Für mich. Und für alle, die dieses Verfahren schnell und wiederholbar nutzen wollen.
Der Relaunch-Leitfaden des Februar als Orientierung, meine eigene Nutzung als Beweis, dass es funktioniert.
Samstagmorgen, kurz nach halb neun. Torsten eröffnet den Workshop vor über 150 Teilnehmern und sagt sinngemäß: „Wir haben den Marcus Kunkel am Start, der hat großartige Landingpages gebaut. Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wo man sagt: Der Inhalt ist mir egal, aber wie hat er das gemacht?“
Die Lotsen-Seite befand sich inhaltlich im „Beta“-Stadium. Dafür war sie live. Unter einer eigenen Subdomain. Gebaut nach genau jenem Verfahren, das der Leitfaden beschreibt.
Morgen zeige ich, was aus dem Lotsen hervorging: die Startrampe.
Manchmal entstehen Werkzeuge nicht aus Inspiration. Manchmal entstehen sie aus dem Schmerz, sich zum zehnten Mal zu wiederholen.