Über 6.000,00 € – das ist viel Geld für eine Idee.

Manchmal muss man springen, bevor man denkt.

  1. Januar 2025, abends.

Zwei Tage nach dem SAP-Schock sitze ich gebannt vor dem MacBook:
Business-Binge des AI Training Institute. Wie ein Netflix-Marathon, nur für Unternehmer.

Das Staffelfinale läuft. Höhepunkt: die KI-Trainerausbildung.

Invest: Über 6K. Dauer: 12 Wochen. Voraussetzung: Keine. Passt, denn mein KI-Wissen: Null.

Ich weiß, wie ein neuronales Netz funktioniert. Theoretisch.

Mein Puls legt zu. Über 6.000,00 €. Das ist viel Geld für eine Idee.

Dann der Hammer: „Morgen beginnen die Bewerbungsgespräche.“

Morgen? … Morgen?!

Ich schaue zu meiner Partnerin. Sie ist überrumpelt. Von der Idee. Von meiner plötzlichen Begeisterung.

„Marcus“, sagt sie vorsichtig, „das ist sehr spontan.“
„Korrekt.“, sage ich. „Mein Bauchgefühl sagt, es ist richtig.“

  1. Januar: Ich bewerbe mich. Und werde genommen.

Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste: Ich setze mich in eine Rakete.

  1. Februar: Start der KI-Trainerausbildung
  2. April: Ein Gespräch mit Gerhard, meinem ehemaligen Ausbildungsleiter während meiner Softwareentwickler-Ausbildung, heute Geschäftsführer eines Beratungsunternehmens. Der Kontakt entsteht über meinen Chef, der vor nicht einmal drei Monaten mit betroffener Miene zu mir sagte:

„Du brauchst eine neue Zukunft.“

Gerhard und ich sprechen uns nach 30 Jahren das erste Mal.

Er sagt, „Ich entwickle gerade eine KI-Beraterausbildung, KIBA, Version 0.9, möchtest du mitmachen?“ – Wie selbstverständlich sage ich „Ja“, denn mein Bauchgefühl sagt erneut ja.

Am Ende des über einstündigen Gesprächs gesteht Gerhard: „Marcus, dass du angerufen hast, war für mich eine Offenbarung.“

Heute unterrichte ich KI-Beratung. Und lerne dabei selbst.

Vom Staffelfinale zur Dozentenstelle in 10 Wochen.

Das Verrückte: Die Rakete hat gerade erst abgehoben.

Was war dein größter Sprung ins kalte Wasser?
Wann hast du dich spontan für etwas entschieden, das dein Leben verändert hat?
Schreib es mir gern in die Kommentare. Manchmal sind die spontansten Entscheidungen die besten.