90 % aller KI-Tools lösen Probleme, die niemand hat. Und alle wollen skalieren.

Keiner will bei sich selbst anfangen.

Diese Woche habe ich vier Werkzeuge gebaut. Vom Relaunch-Leitfaden über den Launch-Lotsen, von der Startrampe zur Textschmiede. Was als Antwort auf eine wiederkehrende Frage begann, wurde zu einer Reihe eigenständiger Anwendungen.

Doch während ich diese Werkzeuge für andere baue, stapeln sich bei mir selbst die offenen Baustellen.

Vier unabhängige E-Mail-Postfächer. Belege, die erfasst werden wollen. Prozesse, die seit Monaten auf eine saubere Lösung warten.

Also habe ich angefangen, bei mir aufzuräumen. Nicht mit einem weiteren Werkzeug von der Stange. Sondern mit eigenen Anwendungen, lokal, auf meinem Rechner.

BERENT AI Mail lädt die ersten E-Mail-Fächer. Entwickelt nicht auf einer Plattform, sondern lokal mit Cursor und dessen Agenten-System. Aktuell eine Alpha-Version, die bereits das tut, was sie soll: Ordnung schaffen, wo bisher Chaos war.

BelegChat erfasst Belege über das Smartphone. Per Threema Work. Fotografieren, senden, verarbeiten. Kein Umweg über Scanner oder Desktop.

Beides sind Werkzeuge, die zunächst bei mir laufen. Intern. Denn bevor etwas nach außen geht, muss es bei mir selbst funktionieren. Zuverlässig. Ohne Kompromisse.

Was diese Woche gezeigt hat: Werkzeuge entstehen nicht in Strategiemeetings. Sie entstehen dort, wo ein konkreter Schmerz auf vorhandene Fähigkeiten trifft. Ob für andere oder für sich selbst.

Die 5-Tage-Challenge des Koerting Institute war der Rahmen. Was daraus geworden ist, geht weit über fünf Tage hinaus.

Eine zuverlässige Marktforschung ist der eigene Schmerz. Denn wer ihn kennt, ist selten der Einzige.